LENA STAENKE

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AUS DEM VORWORT:

 

Was ich Ihnen verraten wollte ist, …

… dass ich eine ganz normale Hausfrau bin,
… dass ich eigentlich nicht gerne nach Rezept koche und backe
… dass ich ganz schnell »ins Schwitzen« komme, wenn das ganze Menü heiß auf den Tisch muss
… dass ich mich immer noch mit der Menge leicht verkalkuliere
… dass ich meistens Bedenken habe, ob das Essen von der Menge her -ausreichen wird
… dass ich oft Zweifel habe, ob das Essen meinen Gästen überhaupt schmecken wird
… dass ich noch immer keine Küchenuhr für meine Koch- bzw. Backzeiten stelle
… dass ich noch immer meine Küchenmesser nicht fachgerecht behandle
… dass ich seit meiner letzten Auflage von »Lenas Küche« Vieles verloren habe, was mir so sicher schien und ich mir nicht vorstellen konnte, dass mein Vater im Himmel trotzdem gute Absichten mit mir hat
… dass ich immer wieder mit Liebe und Freude für unsere Familie, Freunde und Gäste koche
… dass ich mich entschlossen habe, das Leben auch dann zu feiern, wenn es -scheinbar keinen Grund dazu gibt
… dass ich mich freue, wenn ich andere für das Kochen und Backen begeistern kann
… dass ich total berührt bin, wenn ich mit lieben Menschen das Essen genießen darf
… dass ich mich freue, wenn die andern sich freuen
… dass ich stundenlang Kochbücher und Rezepte lesen kann
… dass es immer eine Kerze, eine Blume, oder einen Zweig (und sei er aus Gottes Garten) gibt, um den Tisch gemütlich zu gestalten und ich, um schön zu decken, nicht immer das Teuerste kaufen muss – auch um ein Essen zuzubereiten, denn »wo Menschen zusammen sind in Freude und Freundschaft, ist das gemeinsame Essen und Trinken, und mag es noch so einfach sein, immer ein Fest.«
… dass ich es niemals bereut habe, das Leben, d.h. das Zusammensein mit vielen, vielen, lieben Menschen gefeiert zu haben (manchmal auch mit Tränen der Freude oder der Trauer), – aber es war immer wieder schön, sich aneinander und auch am Essen zu freuen
… dass ich mich riesig auf das große Fest freue, das wir zusammen mit allen Kindern unseres himmlischen Vaters feiern dürfen – ein Fest, »das kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat«. Das Fest aller Feste!
… dass ich meinem Gott von Herzen danke, dass wir in allem »Los-lassen« der vergangenen Jahre trotzdem so reich beschenkt -wurden,
… dass ich aus eigener Erfahrung sagen darf, dass unser himmlischer Vater seine Kinder immer versorgt. ER nimmt uns niemals das Leben, oh nein, ER gibt uns das Leben. Auf dieses Abenteuer habe ich mich immer wieder eingelassen (manchmal mit schwerem Herzen…) und ich habe es nie-niemals bereut.